
Die landeseigene Flagge besteht ebenfalls zum Teil aus dem britischen "Union Jack". Die Hauptstadt der Falklandinseln ist Stanley oder auch Port Stanley. Nebst der Hauptstadt sind die weiteren Orte der Falklandinseln eher kaum als Städte zu bezeichnen. Der geringen Größe der Nebeninseln ist es verschuldet, dass sich dort so gut wie keine größeren städteartigen Gemeinden entwickeln konnten. Jedoch finden sich eine Siedlungen, welche von der Lebendigkeit und der Vielfalt einer richtigen Stadt nichts einzubüßen vermögen. An dieser Stelle seien Goose Green und Port Howard genannt.
Die Gruppe der Falklandinseln liegt grob gesagt abgeschieden vom Rest der Welt. Ein entferntes und noch wenig berührtes Paradies. Etwa 650 Kilometer trennen den Archipel vom südamerikanischen Kontinent und dem Festland. Durch diese Abgeschiedenheit hat sich das Gebiet eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bewahrt. So ist es nicht unverständlich, dass nun mehr und mehr Touristen und Weltenbummler sich auf die Falklandinseln verirren. Es gibt teilweise einzigartige Naturschauspiele zu bestaunen. Doch ist dabei stets an die Empfindlichkeit eines jeden Ökosystems zu denken. Mit jedem noch so bestaunenswerten Stück Natur sollt im gleichen Atemzug für den Erhalt dieses Schatzes für die nachkommenden Generationen gesorgt werden.
Die Einwohnerzahl beträgt kaum mehr als 3.000 auf einer Gesamtfläche von ca. 12.173 Quadratkilometer. Davon allein leben etwa 2/3 in der Hauptstadt Stanley. Die restlichen Falklandinsulaner verteilen sich auf die kleineren Orte und den Siedlungen auf den Nebeninseln. Erstmals wurde das Gebiet der heutigen Falklandinseln am Ende des 16. Jahrhunderts erwähnt. Ihre eigentliche Besiedlung fand allerdings weitaus später statt. Im Vergleich zu seiner bescheidenen Größe hat der Archipel eine durchaus bewegte Geschichte hinter sich. Spuren dieser historischen Ereignisse reichen bis in die heutige Politik und haben Mensch und Natur geprägt.