Reiseführer über die Falkland-Inseln – Reisen zum südlichen Atlantik
Zerklüftete Landschaft auf den Falkland Inseln
Strand mit Pinguinen auf den Falkland-Inseln

Falklandinseln Portal

Weiterführendes

Geschichte der Falklandinseln

Historisch werden die Falklandinseln erstmals im späten 16. Jahrhundert erwähnt. Bei ihrer Entdeckung durch englische Seefahrer um 1592 war der Archipel komplett unbewohnt. Ein Grund dafür war zweifelsohne das nicht ganz angenehme Wetter mit seinen kalten Polarwinden und den mäßig– warmen Temperaturen. Fast 100 Jahre lang dauerte es bis zum ersten Mal ein Mensch einen Fuß auf die Inselgruppe machte. Um 1690 nahm der Entdecker John Strong die Inseln unter dem Namen Falkland-Islands im Namen des britischen Empires ein. Die Namensgebung soll einen britischen Feldherrn ehren.

Bis es zu einer beständigen Besiedlung kam, brauchte es weitere 80 Jahre Menschheitsgeschichte. Jedoch waren es nicht die britischen Entdecker, die sich auf den Falklandinseln niederließen. Französische Seefahrer gründeten die ersten Siedlungen und nannten sie Les Nouvelles Malouines. Als die Falklandinseln in spanischen Besitz übergingen, begannen die bis heute andauernden Konflikte über die endgültige Zugehörigkeit der Inseln. Anfangs zwischen Spanien und England, besteht er nun zwischen Argentinien und dem britischen Königreich. Schließlich gipfelte das stetige Hin und Her im Falklandkrieg im Jahre 1982. Argentinien beanspruchte das Archipel durch militärische Präsenz. Auf diese Besetzung hin folgte die Antwort Großbritanniens. Der resultierende Falklandkrieg dauerte nicht lange an, hatte aber viele Opfer zur Folge. Bis zuletzt beharrt die argentinische Regierung auch die Annexion der Falklandinseln an das argentinische Staatsgebiet. Daher bleiben nach wie vor britische Truppen auf den Inseln stationiert, auch wenn der Streit um die Falklandinseln etwas an Brisanz verloren hat in den vergangenen Jahren.

Nach insgesamt dreimonatigen Gefechten erfolgte am 20. Juni im Jahre 1982 das offizielle Kriegsende. Der Sieg der Briten war teuer erkauft. Die vielen Opfer auf beiden Seiten waren nicht die einzigen Folgen der Auseinandersetzungen. Politische Spannungen bestehen bis heute. Ebenfalls für kriegerische Handlungen bekannt sind die Falklandinseln während der Weltkriege geworden im 20. Jahrhundert.
Man sollte als Besucher sich nicht zu neugierig über die Vergangenheit zeigen, wenn man bei Einheimischen zu Besuch ist. Lässt sich die eigene Neugier nicht zurück halten, dann besucht man am besten ein Museum, in dem man die bewegte Geschichte der Falklandinseln anschauen kann. Der britische Truppenstützpunkt besteht ebenfall heute noch. Für etwaige Entdeckungstouren auf den Spuren der Geschichte der Falklands sollte man auf jeden Fall im Vorraus etwas Englisch lernen, um sich zu verständigen. Diese Ereignisse gingen nicht spurlos an der Bevölkerung vorbei. Doch sind die Falklandinseln nicht als kriegsgeläuterte kleine Abgeschiedenheit anzusehen. Die Auswirkungen des Krieges sind nur noch geringfügig zu bemerken.
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