Die Temperaturen steigen auch trotz intensiver Sonneneinstrahlung nicht weit über die 15°C Grenze im Jahr. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die kalten Wasserströmungen um die Falklandinseln vom Südpol her, sowie die starken und frischen Westwinde. In der Zeit von Mai bis September sinken die Temperaturen sogar bis auf 0°C und teilweise auch in den Frostbereich.Als wärmste Monate zeichnen sich die auf der Nordhalbkugel bekannten Wintermonate ab. Hier können die Höchsttemperaturen auf bis zu 13°C steigen. Jedoch sind im Durchschnitt nicht mehr als 8 bis 10°C zu erwarten. Dieses gemäßigte Klima mit seinen eher kalten Wintern und milden Sommern lädt nicht unbedingt zu einem Badeurlaub ein. Es finden sich daher kaum überfüllte weite Sandstrände, an denen man schon in frühen Morgenstunden seinen Liegeplatz reservieren muss. Jedoch liegt der Charme der Falklands auf anderen Gebieten. So rau und unfreundlich sich das Wetter auch manchmal zeigen mag, die natürliche und scheinbare vergessene Landschaft der Inselgruppe bietet einen mehr als angemessenen Ersatz für die Zeit auf den Falklandinseln. Wettertrotzige haben daher keine Schwierigkeiten mit den kleinen Unannehmlichkeiten des Wetters auf der Südhalbkugel und freuen sich vielleicht sogar auch umso mehr auf das vertraute Klima der Heimat.