Zusätzliche Einnahmen erzielen die Falklandinseln durch das Vergeben von Lizenzen zum Fischfang an Unternehmen aus dem Ausland. Nicht selten kommt es deswegen zu Konflikten mit dem Nachbarland Argentinien. Neben den ökologischen Problemen, die eine Überfischung mit sich brächte, spielen nach wie vor politische Motive eine große Rolle. Ausgehend von der wirtschaftlichen Polarisation in Richtung Landwirtschaft und Fischproduktion bleibt allerdings die weitestgehend natürliche Beschaffenheit der Falklandinseln erhalten. Die reizvollen leicht bewachsenen Inseln sind nicht überbaut mit rauchenden Fabrikschornsteinen. So sind die Pinguine und die anderen seltenen Meeresbewohner kaum eingeschränkt und in ihrem natürlichen Umfeld gestört. Entsprechend spärlich fällt auch die infrastrukturelle Gestaltung des Archipels aus. Innerhalb der Inselgruppe verkehren mehrere Kleinflugzeuge nach regelmäßigen Flugplänen.Geteerte Straßen findet man nur in den Städten, zwischen den Orten führen eher teilweise befestigte Pfade und Schotterwege. Da man aber in der Regel nicht viel mit dem Auto unterwegs ist, wird man auch keine asphaltierten Straßen vermissen. Da die Falklandinseln eher eine minimalistische wirtschaftliche Kraft auf dem Weltmarkt darstellen, findet sich auch keine besondere Betonung auf die wirtschaftlichen Erzeugnisse durch die örtliche Bevölkerung. Als Urlauber erkennt man aber schnell wie sehr der Tourismus und seine zugehörigen Zweige als wirtschaftliches Standbein an Bedeutung gewinnen. Jedoch bedingt durch das wenig verfügbare Land wird es kaum zu einem Massentourismus kommen. Weiterhin sind die Falklandinseln auch keineswegs für Bade und Strandurlaub geeignet. Vielmehr lassen sich durch die kleineren Gruppen an Besuchern die herrliche Landschaft und die vielen seltenen Tiere beobachten.